Fragen
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![]() | Was ist eine Second Level Domain? |
Die Second Level Domain ist der bezeichnende Teil des Domainnamens der vor dem Punkt steht. Zum Beispiel "domain2sale" von "domain2sale.de - Umgangssprachlich sagt man einfach Domain.
![]() | Was ist die Top Level Domain? |
Die (TLD) Top-Level-Domain , (übersetzt: Bereich oberster Ebene) bezeichneti den letzten Namen des Domainnamens und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar. Ist der vollständige Domain-Name eines Rechners bzw. einer Website beispielsweise de.ripo.com, so entspricht das rechte Glied (com) der Top-Level-Domain dieses Namens.
![]() | Was ist eine "generische" Domain? |
Generische Domains, man könnte sie auch beschreibende Domains nennen, verwenden einen Gattungsbegriff als Domainnamen. Beispiele: wein.de oder auto.de. Da viele Internetbenutzer bei der Suche einen Gattungsbegriff und das Länderkürzel eingeben, sind generische Domains sehr wertvoll.
![]() | Ist der Domainhandel erlaubt? |
Ja. Domains stellen ideelle Güter dar. Das Rechtsgeschäft besteht deshalb aus der Übertragung der Inhaberschaft des Domainnamens vom Verkäufer auf den Käufer. Der Domainhandel ist nach höchstrichterlicher deutscher Rechtsprechung ein legales Geschäft wie jedes andere Handelsgeschäft. In Zukunft wird der Domainhandel noch mehr an Bedeutung gewinnen.
![]() | Darf ich Markennamen verwenden? |
Marken und Namen genießen einen rechtlichen Schutz. Mittlerweile gibt es genügend Rechtsanwälte die sich auf Domainnamensrecht und Markenrecht spezialisiert haben und Verstöße massiv verfolgen. Also lieber auf Domainnamen wie mercedes-deutschland.de oder danone-europa.de verzichten.
![]() | Was ist Reverse Domain Hijacking? |
Reverse Domain Hijacking ist der Versuch, den Domainnamen einer fremden Website durch die Behauptung des Domaingrabbings in Besitz zu bringen, in dem man behauptet, der Domainname stünde einem selbst wegen eingetragener Marken- oder Namensrechte zu. Berühmter Fall: Die Deutsche Welle wollte der amerikanischen Softwarefirma Diamond Ware die Adresse dw.com abjagen.
![]() | Was ist Domaingrabbing? |
Domaingrabbing bezieht sich größtenteils auf die Registrierung von Gattungsbegriffen, um diese entweder gewinnbringend zu verkaufen oder durch aktive Nutzung den Besuchern zu suggerieren, eine Webseite zu einem bestimmten Thema zu sein. In der Praxis ist Domaingrabbing kaum vom Domainhandel abzugrenzen. Dieses Hamstern wird im Domainnamensrecht von der Rechtsprechung als legaler Domainhandel eingestuft.
![]() | Braucht man einen Domainnamen? |
Grundsätzlich ist jeder Teilnehmer im Internet auch ohne Domainnamen erreichbar. Die korrekte IP-Adresse genügt in den meisten Fällen. Wie jeder weiß, lassen sich Namen besser merken als nummerische IP-Adressen. Deshalb hat man Registrierungsstellen eingerichtet, in denen die Domainnamen registriert und den dazugehörigen nummerischen IP-Adressen zugeordnet werden.
![]() | Wie erfolgt die Domain-Registrierung? |
Eine Domain-Registrierung erfolgt online per Web-Interface. Das Löschen oder ein Inhaberwechsel muss aber immer per eigenhändig unterschriebenem Formular per Post oder Fax erfolgen.
![]() | Was ist ein Providerwechsel? |
Ein Providerwechsel findet statt, wenn eine Domain den Registrar wechselt. Das heißt wenn die Domain von einem Service-Provider auf den anderen verlegt wird.
![]() | Was ist ein Domaintransfer? |
Als Domaintransfer wird die Verlagerung einer Domain von einem Service-Provider zu einem anderen bezeichnet. Die Gründe für einen Domaintransfer können verschiedenster Art sein wie Domainverkauf, günstigeres Service-Providerangebot, Unzufrieden mit dem Service etc.
![]() | Der Ablauf eines Domaintransfers |
Der Registrant (Endkunde) autorisiert und legitimiert sich gegenüber dem zukünftigen Registrar.
Der Registrant beantragt beim zukünftigen Registrar den Transfer für die zu verlagernde Domain.
Der zukünftige Registrar leitet den Antrag an die übergeordnete Registry weiter (ggf. nach zusätzlicher Rückbestätigung durch den Domain-Inhaber).
Die Registry kontaktiert den aktuellen Registrar und fordert ihn zur Zustimmung oder Ablehnung auf (erfolgt innerhalb von fünf Tagen keine Antwort, gilt das als Zustimmung).
Der aktuelle Registrar sendet eine E-Mail an die administrative Kontaktperson der Kunden.
Die administrative Kontaktperson bestätigt den Transfer (bleibt die Bestätigung aus, gilt das als Ablehnung).
Der aktuelle Administrar leitet die Bestätigung oder Ablehnung an die übergeordnete Registry weiter.
Die Registry führt den Transfer durch Änderung in seiner Datenbank durch.
